
Leitbild und Verein

Der Verein
​Dem Verein Kolpinghaus Koblenz e.V. obliegt die Trägerschaft und somit die Verantwortung für das Jugendwohnheim/-gästehaus und das Restaurant "Pizzeria Artuso" im Kolpinghaus.
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Vertreten wird der Verein von der Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung - alle Damen und Herren nehmen diese Aufgabe als Ehrenamt wahr - entscheidet über alle Angelegenheiten, die für den Verein von grundsätzlicher Bedeutung sind und wählt aus ihrer Mitte den Vorstand. Diesem gehören an:
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Hans - Peter Gandner, Vorstand
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Ralf Schneider Eichhorn, stellv. Vorstand
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Fr. Dr. Engelfried- Rave, Mitglied des Vorstandes
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Pfarrer Thomas Gerber, Mitglied des Vorstandes
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Als Kassenprüfer sind Herr Toni Zenz und Herr Michael Kremer gewählt.
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Weitere Mitglieder, gemäß § 3 der Satzung des Kolpinghauses Koblenz e.V. sind:
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der Präses der Kolpingfamilie
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1. Vorsitzende der Kolpingfamilie St. Elisabeth
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der Bezirksvorsitzende der Kolpingfamilie
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der zuständige Diözesanpräses der Kolpingfamilie
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ein Vertreter des Verbandes der Kolpinghäuser e.V. Köln
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der Vorsitzende des Kirchenvorstandes von St. Elisabeth
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weitere vom Vorstand aus den örtlichen Kolpingsfamilien zu wählende Mitglieder
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weitere sachverständige Personen, die für die Führung des Hauses und die Erfüllung des Vereinszwecks von Bedeutung sind.
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Adolph Kolping
Adolph Kolping (* 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln; † 4. Dezember 1865 in Köln) war ein deutscher katholischer Priester, der sich insbesondere mit der sozialen Frage auseinandersetzte, und der Begründer des Kolpingwerkes.
Adolph Kolping begab sich nach seiner Schuhmacherlehre auf Wanderschaft. Hierbei stellte er fest, dass die Bedingungen der Handwerksgesellen unter denen die Gesellen sehr schlecht waren und sie auch danach keine gute Perspektive hatten und häufig verwahrlosten.
Anschließend erfüllte sich Kolping im Alter von 24 Jahren den Traum Abitur zu machen. Nach dem Abschluss finanzierte die vermögende Tochter des Gutsbesitzers, bei dem Kolpings Vater angestellt war, ihm sein Theologiestudium, sodass Kolping 1845 Priester werden konnte.
Noch immer lagen Kolping besonders die Gesellen am Herz. So wurde er zum Präses (Vorstand) eines Gesellenvereins.
Am 6. Mai 1849 gründete er mit 7 weiteren Gesellen in der Kolumbaschule den Kölner Gesellenverein. Am 1. Januar 1850 hatte der Verein bereits 550 Mitglieder. Besonders während ihrer Wanderschaft konnten junge Männer hier die Unterstützung und Gemeinschaft finden sich weiterbilden. Kolping war es wichtig, ihnen auch einen Halt im christlichen Glauben zu vermitteln.
Die Idee der Gesellenvereine breitete sich rasch aus. 1865 gab es bereits mehr als 400 von ihnen in Deutschland. Die Häuser dienten den Handwerkern nicht nur als Unterkunft sondern auch als Schule, in der sie in Bezug auf Religion und Politik sowie für ihren Beruf etwas dazulernen konnten. Die Gemeinschaft in den Gesellenhäusern sollte der in einer Familie gleichen.
Handwerker waren aufgrund tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche der Industrialisierung gezwungen in die Städte zu ziehen und ihre Familien zu verlassen. Kolping wollte diese gesellschaftlichen Verhältnisse verändern, doch nicht durch eine Revolution sondern indem er die einzelnen Menschen ermutigte, selbst zur Verbesserung der Welt beizutragen. Seine Devise war es, dass jeder seine Begabungen dazu nützen sollte um sich in Familie, Beruf und Gesellschaft für andere einzusetzen. Das alles sollte auf der Basis des christlichen Glaubens geschehen.
Die von Kolping und seinen Nachfolgern gegründeten Vereine wurden später in einem Verband, dem Kolpingwerk zusammengefasst. Heute ist das Kolpingwerk weltweit in 60 Ländern aktiv, nach wie vor jedoch hauptsächlich in Deutschland.
Vgl. Liane Manseicher (Adolph Kolping: Gemeinsam die Welt verbessern - WAS IST WAS)
In Gedenken an Bruno Gauggel

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. (Albert Schweitzer)
In unendlicher Dankbarkeit & großer Trauer nehmen wir Abschied von Bruno Gauggel, dem ehemaligen Vorsitzenden des Kolpinghauses Koblenz e.V.